| Wie
viel Übergewicht ist gefährlich?
Die
wenigsten Menschen bringen genau auf die Waage, was lange Zeit
als "Idealgewicht" bezeichnet wurde. Ein leichtes Übergewicht
muss auch nicht zwangsläufig Gesundheit und Wohlbefinden
beeinträchtigen. Aber wann ist die Gewichts-Grenze überschritten,
ab der von gesundheitsgefährdendem Übergewicht gesprochen
werden kann?
Ob Sie etwas unternehmen sollten, sagt Ihnen der Body Mass Index,
kurz BMI, den Sie mit einem BMI-Rechner
schnell und einfach online ermitteln können.
Hierbei
wird zwischen Untergewicht, Normalgewicht, Übergewicht und
krankhaftem Übergewicht unterschieden.
Hierbei
wird zwischen Untergewicht, Normalgewicht, Übergewicht und
krankhaftem Übergewicht unterschieden.
Untergewicht: . Sie
sollten besser zu- als abnehmen. Wenn Sie in letzter Zeit stark
abgenommen haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
Normalgewicht: Ein BMI von 20 bis 25 ist Normalgewicht. Prima.
So sollten Sie sich halten.
Übergewicht: Bei einem BMI zwischen 25 und 30 besteht bereits
Übergewicht. . Regelmäßige
Bewegung hilft Ihnen beim Kampf gegen die Pfunde und macht auch
noch Spaß. Sollten Sie bereits gesundheitliche Probleme
wie erhöhte Fettwerte oder erhöhte Zuckerwerte haben,
sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.
Krankhaftes Übergewicht: Bei einem BMI über 30 besteht
krankhaftes Übergewicht (Adipositas). zuliebe dringend etwas unternehmen.
Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt über eine Therapie.
Die
Last des Übergewichts
Übergewicht
bringt für den Betroffenen nicht nur viele Einschränkungen
mit sich, sondern gefährdet auch die Gesundheit:
Gesundheitsgefährdung
von Herz, Bewegungsapparat, Organen
Entstehung
von Zivilisationskrankheiten
Verminderte
Beweglichkeit
Depressionen
Abkapselung
von der Umwelt
Einsamkeit
Erhöhte
Kosten für Nahrung, Garderobe, Arztbesuche etc.
Leidensdruck
Versagensängste
Berufliche
Probleme
Wenn
das Übergewicht überhand nimmt
Der
Erfolg vieler Diäten ist oft nur von kurzer Dauer. Jedes
mühselig abgehungerte Kilo sitzt schneller . Und nicht nur das:
Aufgrund des Jojo-Effekts gesellen sich weitere Pfunde hinzu.
Für
viele ist der Kreis von Motivation, Frustration und Resignation
kaum noch zu bewältigen. Die traurige Bilanz: Ein Körpergewicht
jenseits aller empfohlenen Grenzwerte.
Wenn
das Übergewicht überhand nimmt und der
Body-Mass-Index (BMI) jenseits der 30 liegt, reicht es nicht aus,
einfach eine Diät zu machen. Hier ist eine komplette Umstellung
der Lebensgewohnheiten erforderlich. Das entspricht auch dem eigentlichen
Ziel einer Gewichtsabnahme: Eine Umstellung zu einer fettarmen
Mischkost, verbunden mit einem Mehr an Bewegung und einem Plus
an seelischer Ausgeglichenheit.
Gesundheitsgefahr durch Übergewicht
Jedes
Kilo zu viel bedeutet eine schleichende Gesundheitsgefahr, fördert
die Entstehung zahlreicher Zivilisationskrankheiten. Massives
Übergewicht verlangt eine Mehrarbeit des Herzens, was erhöhten
Blutdruck zur Folge hat. Auch der gesamte Bewegungsapparat leidet
unter der ständigen Last, die er tragen muss: Knochen und
Knorpel werden schneller abgenutzt. Starke Schmerzen und Operationen
mit einem aufgrund des Übergewichts erhöhten Risiko
sind eine häufige Folge.
Die
Liste der Krankheiten, die durch Übergewicht entstehen oder
begünstigt werden, ist unendlich. Es gibt kaum ein Organ,
das durch die Überforderung nicht belastet wird. Übergewicht
ist der klassische Risikofaktor für alle bekannten Zivilisationskrankheiten,
wie Diabetes, Bluthochdruck, erhöhte Blutfettspiegel, Gallensteine,
Arthritis, Gicht und Arterienverkalkung.
Ein
typisches Krankheitssymptom bei massivem Übergewicht ist
auch das Schlaf-Apnoe-Syndrom, bei dem es zu nächtlichen
Atemaussetzern kommt. Zudem können die Entstehung von Darm-,
Gebärmutterschleimhaut- und Brustkrebs durch Übergewicht
gefördert werden.
Viele
stark Übergewichtige haben von diesen Gesundheitsrisiken
bereits etwas gehört, vielleicht erste Zeichen an sich selbst
bemerkt. Oft ist es hilfreich, wenn sich Übergewichtige diese
Risiken ganz bewusst vor Augen halten, damit Sie sich darüber
klar sind, was durch die vielen Pfunde alles passieren kann und
nicht nötig ist.
Wie ist es eigentlich dazu gekommen?
Ein
einziger Faktor ist natürlich nicht schuld daran, dass die
Kilos mit der Zeit ins Unendliche gestiegen sind - genauso wie
eine Vielzahl von Faktoren den Diäterfolg beeinflussen:
Alter:
In jungen Jahren verbrennt der Körper wesentlich mehr Energie
als mit 30 aufwärts.
Geschlecht: Männer nehmen meistens leichter und schneller
ab, da ihre Fettpolster vermehrt am Bauch sitzen und der körpereigene
Grundumsatz bei ihnen oft höher ist als bei Frauen.
Körpergröße: Ein Mensch, der nur 160 Zentimeter
groß ist, braucht von Natur aus weniger Energie als eine
180 Zentimeter große, gleichaltrige Person.
Ausgangsgewicht: Das unterschiedliche Ausgangsgewicht lässt
bei einem Menschen mit einem Zuviel von beispielsweise 40 Kilogramm
die Pfunde schneller dahinschmelzen, als bei einem Zuviel von
zehn Kilo in der gleichen Zeit. Für Beide ist der Aufwand
jedoch derselbe.
Körperliche Bewegung: Eine regelmäßige, ausgleichende
Bewegung steigert den Grundumsatz und hilft, die Kilos zu verlieren.
Vorhandene Erkrankungen: Erkrankungen, die den Stoffwechsel betreffen,
wie eine Schilddrüsenunterfunktion, erschweren das Abnehmen,
machen es aber nicht unmöglich.
Erbanlagen: Erbanlagen haben sicher einen Einfluss auf das Übergewicht,
wie hoch dieser jedoch zu bewerten ist, ist zurzeit noch umstritten.
Psychische Faktoren: Psychische Faktoren wie zum Beispiel Stress,
Kummer, Langeweile sind meist starke Auslöser für massives
Übergewicht.
Falsche Essgewohnheiten: Wer sehr unregelmäßig isst,
verliert oft den Überblick über das, was er verzehrt
hat. Nicht nur die Menge, sondern vor allem Inhaltsstoffe wie
Fett und Zucker lassen das Gewicht steigen.
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